Foto: SL
Chorsängerinnen und Sänger können nicht nur viele unterschiedliche Lieder, sondern auch ein gemeinsames Lied davon singen, was ihre jeweilige Chorleitung für Chorauftritte empfiehlt: Ein freundliches Gesicht, das nur ab und zu Kontakt aufnimmt mit den Noten und ansonsten ebenso wissend wie singend auf den Dirigenten (m.w.d.) und damit auch ins Publikum blickt.
Der Satz „Schaut Euch zuhause noch einmal die Texte der Strophen an!“ klingt allen Sängerinnen und Sängern im Ohr wie ein Lied aus fernen Zeiten; mit dem Unterschied, dass diese fernen Chorsätze tatsächlich dort angekommen sind, wo sie zum bleibenden Liedschatz wurden und mit allen Strophen jederzeit abrufbar sind. Das Langzeitgedächtnis vergisst nichts, und schon gar kein Advents- und Weihnachtslied.
Gerade mal einen Monat dauert die Zeit der geliebten Lieder. „Alle Jahre wieder“ kommen die Kinder nach Bethlehem, um irgendwann nach mindestens 30 weiteren Liedern „Stille Nacht, heilige Nacht“ zu singen. Was heißt hier singen? Zu zelebrieren mit zitternder Stimme und Gefühlen im Herzen, die jeder für sich nur schwer beschreiben kann.
Lieder singen, mitsingen und dazwischen zuhören und genießen – das wär´s, was viele sich wünschen. Mal zusammen mit Klavier, mal mit Orchester, mit einem Männerchor, einem großen Konzertchor oder einem Gesangverein, und dann am Schluss gemeinsam „O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit“ zu schmettern: 500 singende Menschen und mehr – das wäre mein Weihnachtswunsch für 2025.
Unser Chor mit fünf weiteren und einem Streichorchester macht Ihre Wünsche wahr. Am 14. Dezember um 16.00 Uhr im Konzerthaus Das Neue Blarer. Die Programme mit den Texten liegen bereits auf Ihrem Sitz.

