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Kanuvereinigung Esslingen e.V.

Am Hochrhein bei Niedrigwasser

Foto: Heiko Horwarth

Paddeln am Hochrhein hat seinen eigenen Reiz. 6 Kanuten waren auf dem Grenzfluss zwischen der Schweiz und Deutschland unterwegs. Übernachtet wurde direkt am Rhein auf dem parkartigen Gelände des WSV Rheinstrom. 

Am ersten Tag ging es 20 km vom mittelalterlichen Stein am Rhein bis Schaffhausen. Bei Niedrigwasser ist der Einstieg im schlammigen Flussbereich und Manne versank bis zu den Knien im Matsch. Mit gegenseitiger Hilfe kamen alle ins Kanu. Das Wetter war gut und das Mittagessen im Flussbad Gailingen lecker. 

An der malerischen Kulisse von Laufenburg vorbeizugleiten war wunderschön. Am Wehr muss man das Kanu auf einen elektrischen Bootswagen laden und zum elektrischen Schrägaufzug fahren. Hier werden Paddler samt Boot wieder ins Wasser befördert. Das nächste Highlight ist die größte überdachte Holzbrücke Europas in Bad Säckingen. Nach 20 Kilometern war Schwörstadt erreicht.

Am 3. Tag ging es in die Schweiz nach Bremgarten. Die Reuss bietet leichtes Wildwasser und hatte bei wenig Wasser keine hohen Wellen. Paddelbare Linien sah man leichter und musste keinen Zickzackkurs fahren. Auch die Kanuten mit Langbooten hielten gut mit. In großen Schleifen mäandriert die Reuss durchs Naturschutzgebiet mit größeren Felsblöcken im Flussbett. Nach der Waldschlucht ist der Ausstieg in Mülligen erreicht.

Am letzten Tag wurde In Reckingen eingesetzt und nochmal auf dem Rhein gepaddelt. Die Stromschnelle Koblenzer Laufen war schwierig zu befahren. Das wenige Wasser sammelte sich in Rinnen und es gab meterhohe Absätze. Hier konnte auch umtragen werden. Nach der Einmündung der Wutach und der Aare endete die Fahrt beim WSV Waldshut. 

Trotz ungewohnt wenig Strömung war es schön am Hochrhein.