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Mit einem Schreiben an die Stadtverwaltung und die Stadtratsfraktionen fordert der Bürgerausschuss neue Wege zur Verkehrsberuhigung in der Mutzenreisstraße. Hintergrund ist die Ablehnung des Verwaltungsvorschlags im Ausschuss für Bau, Mobilität und Klimaschutz (ABMK) am 15. Juli 2026. Die Verwaltung hatte eine zeitweise Durchfahrtssperrung im Mutzenreiswald während der Stoßzeiten empfohlen.
Der Bürgerausschuss respektiert diese demokratische Entscheidung. Gleichzeitig stellt sich für ihn die Frage, welche konkreten Maßnahmen nun folgen sollen. Die im Zuge der Öffentlichkeitsbeteiligung erhobenen Verkehrszahlen haben gezeigt, dass der starke Durchgangsverkehr tatsächlich besteht und besonders während der morgendlichen und nachmittäglichen Stoßzeiten ein Problem darstellt.
Großes Unverständnis herrscht über das überstürzte Abstimmungsverfahren. Die Ergebnisse des beauftragten Planungsbüros wurden in der ABMK-Sitzung präsentiert und direkt danach zur Abstimmung gestellt. Es blieb keinerlei Zeit, die Anwohner zu informieren oder deren Meinungen einzuholen. Gerade weil die Verkehrssituation die Anwohner seit vielen Jahren beschäftigt, hätte sich der Bürgerausschuss einen stärkeren Einbezug der Zollberger gewünscht Die Verwaltung stellte als Lösung zur Abstimmung, dass eine zeitweise Durchfahrtssperrung im Mutzenreiswald den Verkehr während der Stoßzeiten morgens und abends reduzieren könnte. Diese Empfehlung wurde im ABMK abgelehnt.
Für den Bürgerausschuss ist das Thema damit nicht beendet. Er fordert Verwaltung und Gemeinderat auf, neue Vorschläge vorzulegen. Schließlich wurde den Bürgerinnen und Bürgern über lange Zeit versprochen, dass nach tragfähigen Lösungen gesucht wird.

