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BUND Bezirksgruppe Esslingen

Weg von Öl und Gas – aber wie? (Folge 2)

Foto: Jacob Padilla via unsplash

Wie zu erwarten, hatte letzte Woche dieser Titel “Weg von Öl und Gas – aber wie?” bei manchen Skepsis und Ängste ausgelöst. Dabei wurde deutlich, dass viele Menschen verunsichert sind: Wo in den letzten Jahrzehnten viele Wege noch klar vorgezeichnet waren, in Familie, Beruf, Wirtschaft, Politik – steht dort nun vieles in Frage. Wie wird es weitergehen in der Arbeitswelt? Bei Rente und Gesundheit? Bei Rohstoffen und Energie? Beim Weltfrieden? Beim Klima? Tatsächlich erleben wir bei all dem dramatische Veränderungen.

Der Kopf sagt: oh, das sollten wir ernstnehmen, und dort, wo es notwendig erscheint, umsteuern. Unsere persönlichen und unsere volkswirtschaftlichen Möglichkeiten also aus Respekt vor den heutigen Kindern  so einsetzen, dass auch sie noch Aussichten auf gute Lebensbedingungen in der Zukunft haben. (Das ist, nebenbei gesagt, der Grundgedanke von “Nachhaltigkeit”. Und das Bundesverfassungsgericht hat uns und unserem Land solches Handeln in mehreren Urteilen auch klar auferlegt.)

Dabei geht es nicht um spontane Hauruck-Aktionen, sondern um wohlüberlegtes, planvolles Umsteuern. Aus der Wissenschaft gibt es dafür längstens schon alle notwendigen Vorlagen. Und ja, demnach sollten wir z.B. von Öl und Gas allmählich wegkommen! Dafür gibt es auch erfolgreiche Vorbilder.

Die Zukunft bedenken, sagt also der Kopf – und das leuchtet wohl auch jedem ein. Aber – bei nicht wenigen sagt der verunsicherte, ängstliche Bauch: oh, unübersichtliche Verhältnisse überall, man weiß gar nicht, wo anfangen und was tun! ALSO MIT ALLEM ERSTMAL WEITER WIE BISHER ! Menschlich verständlich – aber mit solcher Realitätsverweigerung verspielen wir die Zukunft der Kinder.

Fortsetzung nächste Woche!