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Bündnis 90 / Die Grünen Esslingen

Lindlohr: Innovationskraft für Industriestandort

Foto: Andrea Lindlohr

Wie kann Baden-Württemberg seine industrielle Stärke erneuern und zugleich gute Perspektiven für Beschäftigte schaffen? Mit dieser Frage beschäftigte sich die Esslinger Landtagsabgeordnete Andrea Lindlohr bei ihrem Besuch der Internationalen Ausstellung für Metallbearbeitung AMB auf der Landesmesse. Dort kam sie mit Unternehmen aus der Region Esslingen ins Gespräch und informierte sich über aktuelle Herausforderungen. 

 

Mehrere Unternehmen auf der Messe hielten fest, dass aus Baden-Württemberg ein starker wirtschaftlicher Impuls für Europa ausgehen könne. Die Unternehmen berichteten außerdem, dass sie unter einer starken Abhängigkeit von China bei der Beschaffung von Rohstoffen litten und forderten eine stärkere Europäische Rohstoffpolitik. 

 

„Esslingen hat starke Unternehmen, einen innovativen Mittelstand, exzellente Forschung und gut ausgebildete Beschäftigte. Diese Stärke müssen wir jetzt in neue Wertschöpfung übersetzen“, sagt Lindlohr. Zuvor hatte sich die Landtagsfraktion auf ihrer jährlichen Klausur intensiv mit der Zukunft des Industriestandorts Baden-Württemberg beschäftigt. Mit dem geplanten Effizienzgesetz sollen schnellere Genehmigungen und Prozesse geschaffen und unnötige Bürokratie für unsere Unternehmen abgebaut werden. Landesrechtliche Berichts-, Dokumentations- und Aufbewahrungspflichten sollen bis Ende 2027 grundsätzlich auslaufen. Ausnahmen müssen begründet werden.

 

Zugleich brauche es bessere Rahmenbedingungen für Investitionen: schnellere Genehmigungen und verlässliche Infrastruktur. „Wir wollen den industriellen Kern Baden-Württembergs nicht konservieren, sondern für die Zukunft erneuern – mit Innovation, guter Arbeit und klimaneutraler Wertschöpfung.“