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Förderverein Münster St. Paul

Nicht nur area et via part 2

Foto: Gabriele Alf-Dietz

Am Sonntag trafen sich einige Interessierte zum zweiten Teil des Spazierganges vom Tag des offenen Denkmals. Aber diesmal war der Bogen weiter gespannt. Von den Anfängen des Straßenwesens in unserer Region, die Tabula Peuteringeriana kündet davon, bis zur Wiederweihe der Dominikanerkirche im Jahre 1864 erzählte Thomas Dietz die Geschichte der Dominikaner, ihres Klosters und ihrer Nachfolger.

Doch der Reihenfolge nach.Frühestens 1219 kamen die Predigerbrüder in die Gegend um Esslingen. Die Datenlage ist sehr dünn. Aber aus dem Jahr 1233 finden wir eine Urkunde in der berichtet wird, dass die Stadt Esslingen den Brüdern einen Bauplatz und eine daran angrenzende Straße schenken. Wenn wir davon ausgehen, dass der Bauplatz der Platz ist, auf dem das heutige Münster steht, wo ist dann dieser Weg? Und auf welchen Wegen kam die Aussendung des Domingo de Caleruega nach Esslingen? 1217, also nur zwei Jahre bevor die Brüder hier ankamen, sandte er seine Jünger in die Welt mit dem Auftrag zu predigen, die Menschen zu unterrichten. Nicht in der Einöde der bisherigen Mönchsorden sollten sie autark leben, sondern im Trubel der aufkeimenden Städte. Dort sollten sie wirken und ihre Klöster gründen.

Möglicherweise ist ihre Straße auf der mittelaterlichen Kopie eingetragen. Th. Dietz konnte eine Kopie im Maßstab 1:2 zeigen. Jedenfalls kamen sie spätestens 1233 innerhalb der Stadt an und konnten beginnen ihre Klosterkirche zu bauen. Schon gegen Ende des 13. Jahrhunderts war der Platz, der ihnen zugewiesen war zu klein und sie konnten ihr Kloster in Richtung Neckar erweitern. 

Der Platz hier reicht nicht aus, es muss noch einen part 3 in der Zwiebel geben.