Foto: Büro Sebastian Schäfer MdB
Vergangenen Sonntag fand bundesweit der Tag des Offenen Denkmals statt. In Esslingen öffneten sich bei zahlreichen Führungen viele historische Orte, die sonst nicht immer zugänglich sind. Viele Angebote waren schnell ausgebucht – ein Zeichen für das große Interesse an der Geschichte unserer Stadt. Mit ihrer historischen Altstadt ist Esslingen dafür ein besonderer Ort. Im kommenden Jahr feiert die ehemalige Freie Reichsstadt ihren 1250. Geburtstag.
Der Denkmaltag dreht sich aber nicht nur um die Geschichte. Bei „Auf den Spuren des Wassers“ wurde deutlich, welche Bedeutung Neckar und Geiselbach für die Entstehung Esslingens hatten und haben. Die Gewässer waren die Keimzelle der Stadt. Der Dicke Turm als eines der Wahrzeichen Esslingens erstrahlt in neuem Glanz über der Stadt. Besonders interessant fand ich die innovative Heizung im Salemer Pfleghof. Sie macht eine zentrale Frage des Denkmalschutzes deutlich: Wie lassen sich historische Gebäude erhalten und gleichzeitig nachhaltig und zeitgemäß mit Energie versorgen? Denn Denkmäler sollen nicht nur bewahrt, sondern auch künftig attraktiv und nutzbar bleiben. Dafür braucht es innovative Lösungen und erfahrene Handwerker und Restauratoren, die wir in unserer Stadt haben.
Auch die Jugendbauhütte Baden-Württemberg informierte vor Ort über die Möglichkeit, ein freiwilliges Jahr in der Denkmalpflege zu absolvieren, bei dem junge Menschen praktische Erfahrungen beim Erhalt historischer Gebäude und Kulturgüter sammeln können.
Mein Dank gilt der Stadtverwaltung und besonders allen ehrenamtlich Engagierten, die mit ihrem Fachwissen und Einsatz diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben.

