Foto: Ulrike Rapp-Hirrlinger
„Wer nicht diakonisch denkt, kann kein Theologe sein.“ Davon ist Felix Schantor überzeugt. Der 34-Jährige tritt sein Amt als neuer Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Esslingen-Zollberg im September an. Diakonie, Ökumene und theologische Bildung nennt er neben den klassischen Aufgaben eines Gemeindepfarrers als wichtige Anliegen.
Geboren in Oberboihingen hat Felix Schantor in Tübingen studiert und war bisher Vikar in Dettingen/Teck. Seine neue Gemeinde hat er bisher als sehr selbständig und mit einem „wahnsinnig engagierten Ehrenamt“ wahrgenommen. Vor allem das diakonische Engagement gefällt ihm. Damit könne man auch in die bürgerliche Gemeinde hineinwirken. Politische und soziale Themen will er zudem in seinen Predigten ansprechen. „Wir dürfen jedoch nicht nur über Arme sprechen, sondern müssen auf sie zugehen“, betont er. In seinen Predigten wolle er Hoffnung geben und die Stärken der Kirche herausstellen. Am Herzen liege ihm zudem die theologische Bildung. „Ich will Menschen bei schwierigen Themen nicht alleine lassen und ihre religiöse Mündigkeit fördern.“
Gemeinsam mit seiner Frau Tanja Sautter zieht Felix Schantor Ende August in das Pfarrhaus an der Neuffenstraße ein. Der Einführungsgottesdienst ist am 13. September um 11 Uhr in der Christuskirche am Zollberg.

