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Freie Wähler Esslingen

Konrad-Adenauer-Brücke – wie geht’s weiter?

Foto: Freie Wähler Esslingen e.V.

Die aus Sicherheitsgründen notwendige Sperrung der Konrad-Adenauer-Brücke ist ein herber Schlag für Esslingen und darüber hinaus. Die Sperrung wird für Autofahrer, Handwerker, Unternehmen und den überörtlichen Verkehr zu jahrelangen Umleitungsstrecken führen. Das ist mehr als ärgerlich. Wir können den Frust und den Ärger in der Bürgerschaft nachvollziehen. Dass der Zustand der Spannbetonbrücke so dramatisch ist, war in diesem Ausmaß nicht unbedingt absehbar.

 

Hilfreich ist in dieser Situation, dass die anderen drei großen Neckarbrücken in Esslingen bereits saniert bzw. neu gebaut wurden. Und gut ist, dass für eine neue Konrad-Adenauer-Brücke bereits verschiedene Optionen der Trassenführung untersucht wurden. Wir begrüßen, dass die Verwaltung nun mit Hochdruck daran arbeitet, im nächsten Bauausschuss nach den Sommerferien mögliche Trassenführungen und Kostenschätzungen vorzustellen.

 

Ziel muss sein, schnell in die konkreten Planungen für die neue Brücke einzusteigen. Neben den technischen und planerischen Fragen der Trassenführung muss mindestens genauso dringend ausgelotet werden, wie der Neubau finanziert werden kann. Es steht ein dreistelliger Millionenbetrag im Raum. Deshalb muss geklärt werden, welche Förderungen von Bund und Land möglich sind und wie gegebenenfalls über die Landtags- und Bundestagsabgeordneten entsprechende Förderprogramme initiiert werden können.

 

Die Umleitungen werden sich in den nächsten 2 – 3 Wochen einspielen. So lange braucht es oftmals, bis sich die Verkehrsströme anpassen. Sollte sich zeigen, dass die Umleitungen an manchen Stellen überhaupt nicht funktionieren, erwarten wir, dass die Umleitungen und Teilsperrungen nochmals überprüft werden.