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BUND Bezirksgruppe Esslingen

Hitze, Dürre – und wie weiter ?!

Foto: wissen.de 43017 und Steve Johnson; Montage: BUND Esslingen

Hitze- und und Dürreperioden sind auch in diesem Jahr europaweit wieder sehr spürbar geworden – auch nahe bei uns: Trinkwasserknappheit in Teilen des Allgäus, Rhein und Donau nur noch eingeschränkt schiffbar, kein Futtergras mehr für die Schafherden auf der Alb, Obst fällt vertrocknet von den Bäumen, der heimische Anbau von Gemüse und Salat steckt tief in der Krise. Und: vorzeitige Sterbefälle aufgrund des Hitzestress. Ökonomen bilanzieren rein sachlich: diese Klima-Entwicklung schwächt – zusätzlich zu vielen anderen Faktoren – zunehmend unsere Wirtschaftskraft.

Manche zeigen sich überrascht von diesen Realitäten. Und manche sagen: “Ja, auch in 2026 halt wieder mal belastendes Wetter – doch in den kommenden Jahren wird sich das bestimmt ausgleichen”. Nur leider – die nüchternen Messreihen der Wetterdienste sprechen da eine ganz andere Sprache: Ihnen zufolge steigen die Durchschnittstemperaturen an Land und im Meer ständig weiter an. Somit – die globale Erhitzung ist real! Und dass Hitze- und Dürreperioden, Starkregen und Überschwemmungen häufiger und heftiger werden, ist nicht “Schicksal”, sondern eine Folge davon. Es geschieht genau das, wovor uns die internationale Klimaforschung seit Jahrzehnten gewarnt hatte.

Wir alle sollten uns fragen, was wir getan … und ggfs. zur Abmilderung dieser Entwicklungen beigetragen haben! Aber – schlechte Nachricht: Dieser Tage hat das Statistische Landesamt Baden-Württemberg “unsere” Klimabilanz für 2025 vorgelegt. Demnach sind die Treibhausgas-Emissionen aus dem Ländle nicht gesunken, sondern gegenüber 2024 um 4,4 % angestiegen! Hauptverursacher: Stromerzeugung und Gebäude-Energie.

Notwendig wäre: Schnell weg von Kohle, Erdöl und Erdgas!