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Die Linke Esslingen

Bezahlkarte abschaffen!

Foto: offen.kampagne

Die Bezahlkarte für Geflüchtete ist keine Lösung, sondern reine Symbolpolitik auf dem Rücken der Schwächsten. Auch in Esslingen zeigt sich, wohin diese Politik führt. Menschen, die vor Krieg und Verfolgung geflohen sind, wird ein Stück Selbstbestimmung genommen und ihr Alltag unnötig erschwert.

DIE LINKE fordert deshalb die Abschaffung der Bezahlkarte und die Rückkehr zu Bargeldleistungen. Menschen, die bei uns Schutz suchen, müssen ihren Alltag selbstbestimmt gestalten können. Sie brauchen Zugang zu gesellschaftlicher Teilhabe, nicht zusätzliche Kontrolle und bürokratische Hürden. Wer Integration ernst meint, muss Menschen ermöglichen, selbst über ihren Alltag zu entscheiden.

Besonders kritisch ist der Umgang mit Initiativen, die Geflüchteten trotz der Einschränkungen helfen wollen. Kirchen und andere zivilgesellschaftliche Akteure leisten konkrete Unterstützung. Dass sie dafür von der CDU (Christlich Demokratische Union Deutschlands) angegriffen werden, ist bezeichnend. Wer christliche Nächstenliebe ernst nimmt, kann nicht akzeptieren, dass Geflüchtete mit einer Bezahlkarte stigmatisiert und in ihrem Alltag eingeschränkt werden. Solidarität darf nicht unter Generalverdacht gestellt werden.

DIE LINKE steht für eine andere Politik: Bargeld statt Bezahlkarte, Teilhabe statt Ausgrenzung, Solidarität statt Kontrolle und Sanktionen. Esslingen sollte sich entscheiden, ob es Menschen in Not mit Misstrauen begegnen oder ihnen besser mit Menschlichkeit, Respekt und konkreter Unterstützung begegnen will.