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VSP - Verein für Sozialpsychiatrie e.V.

ZAK feiert 50 Jahre Tagesstättenarbeit

Foto: VSP

Mit einem bunten Tag der offenen Tür und zahlreichen Gästen aus Politik, Verwaltung, Partnerorganisationen und Bürgerschaft hat das Zentrum für Arbeit und Kommunikation (ZAK) des VSP – Verein für Sozialpsychiatrie – sein 30-jähriges Bestehen in der Franziskanergasse gefeiert. Gleichzeitig erinnerte das Jubiläum an 50 Jahre Esslinger Tagesstättenarbeit: 1976 entstand mit dem „Buddigle“ eine der ersten Einrichtungen dieser Art. 

Im Festakt betonten ZAK-Leiterin Angie Miksa und ExIn-Genesungsbegleiterin Romany Thurm die Bedeutung von Arbeit und Teilhabe für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Das ZAK unterstütze Menschen dabei, neue Perspektiven zu entwickeln – im geschützten Rahmen oder auf dem Weg in den ersten Arbeitsmarkt. „Wir erleben täglich, wie Menschen aufblühen“, sagte Miksa. Zugleich erinnerte sie daran, dass psychische Erkrankungen weiterhin mit Stigmatisierung verbunden seien.

Christine Fischer, Leiterin des Amts für besondere Hilfen im Landratsamt Esslingen, hob die stabilisierende Wirkung von Tagesstätten hervor und würdigte das ehrenamtliche Engagement. Oberbürgermeister Matthias Klopfer bezeichnete das ZAK als wichtigen Ort für ein selbstbestimmtes Leben und sicherte der Einrichtung die Unterstützung der Stadt zu. Astrid Mast, Geschäftsführerin des Jobcenters Landkreis Esslingen, nannte das ZAK einen „Zuversichtsort“ und würdigte die langjährige Zusammenarbeit. Der frühere „Buddigle“-Sozialarbeiter Manfred Tretter erinnerte an die Anfänge der gemeindepsychiatrischen Arbeit in Esslingen und betonte, dass neben Begegnung auch sinnvolle Arbeit entscheidend für gesellschaftliche Teilhabe sei.