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Förderverein Münster St. Paul

Ökumenische Marktandacht – die Letzte?

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am letzten Mittwoch waren wir eine Gemeinde von fast 30 Mitfeiernden, als Pfarrer Vögele von der Johanneskirche seine Predigt begann mit »ausgerechnet ich« muss diese letzte Marktandacht leiten. Und er leitete sie so wie die Marktandacht Gemeinde es erwartete: Mit Worten des Dankes, des Bedauerns und mit Worten der Hoffnung auf eine Zukunft. 

Pfarrer Vögeles Denkspruch aus Josua 1, 9 leitete uns durch diesen Morgen. »Ausgerechnet ich«, das könnten auch die Gedanken Josuas gewesen sein, als er die Aufgabe von Moses übernahm sein Volk zu führen. Vielleicht hat er dies gedacht, denn Gott sagte zu ihm »Habe keine Angst und lass dich durch nichts erschrecken, denn ich, der Herr, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch  gehst.« 

Diese Ermutigung hat ihm in Umbrüchen und Abschieden immer geholfen und sie kann auch uns helfen. Die ökumenische Marktandacht in der jetzigen Form findet ein Ende und noch ist nicht absehbar, was wird an ihre Stelle treten, wie wird es weitergehen?

Vor fast vierzig Jahren hat der ökumenische Arbeitskreis Innenstadt die Marktandacht eingerichtet und jetzt hat dieser Arbeitskreis die Marktandacht beendet. Nach der Predigt und nach den von Pfarrer Vögele gesprochenen Bitten und dem gemeinsamen Gebet erläuterte Pfarrer Panteleit vom Vorstand der ACK, der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, die Gründe für diesen Abschluss einer schönen Tradition. Er gab uns auch – wie schon vorher Pfarrer Vögele – eine Hoffnung mit: Zwar nicht in der bisherigen, aber vielleicht in neuer Form könnte der Arbeitskreis wieder eine Marktandacht initiieren.

Und er dankte den Herren Gründken und Muntwiler für ihre stete Unterstützung der ökumenischen Marktandacht.