Foto: privat
Bis Mitte des 20. Jahrhunderts musste der Ehemann zustimmen, wenn die Frau ein Bankkonto eröffnen wollte, ohne sein Einverständnis konnte sie nicht einmal einen Arbeitsvertrag unterschreiben.
Vier bedeutende Frauen wollten das ändern: Elisabeth Selbert, Friederike Nadig, Helene Weber und Helene Wessel. Sie wurden 1948 in den Parlamentarischen Rat berufen, um zusammen mit 65 Männern das Grundgesetz zu erarbeiten.
„Männer und Frauen sind gleichberechtigt“! – das wollten sie im Grundgesetz verankern. 1953 trat dieser Paragraf endlich in Kraft. Heute können Frauen ein selbstbestimmtes Leben führen, sind meist Partnerin auf Augenhöhe. Jeder Beruf muss Ihnen offen stehen, sie
entscheiden selbst. Davon träumten ihre Großmütter!
Diesen vier starken Frauen, “Mütter des Grundgesetzes” genannt, gebührt unser Dank. Vergessen wir sie nicht!
Esslingen hat eine Schule nach einer der Frauen benannt, die Elisabeth-Selbert-Schule in der Pliensau-Vorstadt.

