Foto: Ulrike Rapp-Hirrlinger
Gemeindediakoninnen und -diakone leisten in den evangelischen Kirchengemeinden wichtige Arbeit in ganz verschiedenen Bereichen: Sie engagieren sich unter anderem in der Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit, machen Angebote für Alleinerziehende und Menschen in prekären Situationen, leiten Erzählcafés, Kinderbibeltage, Waldheim- und Jugendfreizeiten, sind in die Konfirmandenarbeit eingebunden, halten Religionsunterricht, organisieren die Vesperkirche oder Waldheimfreizeiten und gehen zur Seelsorge in Pflegeheime. „Unsere Arbeit deckt den gesamten Lebensbereich von Menschen ab“, sagt Sabine Speidel, die Leitende Diakonin im Kirchenbezirk.
13 Gemeindediakoninnen und -diakone sind derzeit beim Kirchenbezirk angestellt und in verschiedenen Kirchengemeinden im Einsatz. Simone Dietrich ist Ende 2025 zum Team gestoßen, Renate Häußermann wird ihren Dienst im Spätsommer beginnen.
Simone Dietrich macht in der Kirchengemeinde St. Bernhardt zum Hohenkreuz vor allem Angebote für Jugendliche. Hier sieht sich die 29-Jährige am richtigen Platz: Sie habe selbst als Jugendliche auf Freizeiten eine ganz besondere Gemeinschaft erlebt, die sie gestärkt habe, erzählt sie. „Das will ich nun auch für andere junge Menschen möglich machen.“
Studiert hat die Mutter von zwei kleinen Kindern Soziale Arbeit und Religions- und Gemeindepädagogik. Zudem möchte sie ihre Kenntnisse aus der Zusatzausbildung als Erlebnispädagogin einsetzen. „Unser Beruf erlaubt, solche individuellen Schwerpunkte, Begabungen oder Interessen einzubringen“, sagt Speidel. Die Ausbildung ist vielfältig: Theologie, Pädagogik, Seelsorge, Psychologie, kreative Inhalte und rechtliche Themen gehören unter anderem dazu.

