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Friedensbündnis Esslingen

Atomwaffen bedrohen uns alle!

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Das Friedensbündnis Esslingen begrüßt die Absage der US-Regierung zur Stationierung von Mittelstreckenraketen in Deutschland. Allerdings ist die Gefahr der atomaren Bedrohung damit nicht gebannt. Es ist keineswegs ausgeschlossen, dass Trump diese Entscheidung wieder revidiert. In Deutschland werden außerdem Stimmen laut, die mit einem „atomaren Schutzschirm“ liebäugeln oder sogar eine deutsche Atomwaffe fordern. Warum das eher eine Gefahr, als einen Schutz darstellt, diskutiert nicht nur das Friedensbündnis Esslingen immer wieder, sondern wurde auch in einer aktuellen Studie der Umweltorganisation Greenpeace deutlich gemacht (https://www.greenpeace.de/publikationen/Studie_Die-Bombe-fuer-Deutschland.pdf). Das enorme Zerstörungs- und Eskalationspotenzial, das von Atomwaffen ausgeht scheint fataler Weise in der aktuellen politischen Lage bagatellisiert zu werden. Anders als beim NATO-Doppelbeschluss vom 1979 würde eine Stationierung von Mittelstreckenwaffen keine Perspektive auf ein Nachfolgeabkommen zum inzwischen gekündigten INF-Vertrag eröffnen. Daher ruft das Friedensbündnis auf, sich an den bundesweiten Demonstrationen „Keine Mittelstreckenwaffen! Nirgends!“ in Wiesbaden am 30. Mai zu beteiligen. Abfahrt des Zuges ist in Stuttgart um 9.00 Uhr mit RE 1 nach Karlsruhe. Umstieg auch in Mainz. (https://www.friedenskooperative.de/aktion/keine-mittelstreckenwaffen-nirgends-demo-am-305-in-wiesbaden). Rüstungskontrolle, vertrauensbildende Maßnahmen und Diplomatie statt Aufrüstung! Keine Sonderschulden für Rüstung, sondern Geld für Klimaschutz und soziale Projekte! Nur so hat die Menschheit eine lebenswerte Zukunft!