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Polizeichor Esslingen

Eine Rose für Mama-und der Saal bebte

Foto: PCES

… ein Abend voller Überraschungen.

Samstag vor dem Muttertag. Der Saal füllt sich, die Stimmung ist gut – und wer den Polizeichor Esslingen kennt, weiß: Es wird kein gewöhnlicher Abend.

Andreas Baumann hat wieder ein Programm gebaut, das funktioniert. Nicht trotz der Vielfalt – sondern wegen ihr. Von Mozart bis Grönemeyer, von Vangelis bis Santiano, vom schwäbischen Spätzle Lied bis zum Kriminal-Tango. Ein Abend, der keine Schublade braucht.

Den Ton setzte „Wo froh Musik erklingt”, die Hymne aller Polizeichöre. Hans Joachim Högerle begrüßte Gäste und Mitwirkende, dann übernahm Manfred Hirt – und ließ den Abend fließen. Charmant, trocken, treffsicher.

Was folgte, war Chormusik mit Haltung. Der Polizeichor mit Mailiedern und Evergreens. Das Klavierduo Ramírez López und A. Baumann mit Mozart und Strauss – virtuos, leicht, präzise. Und „Chorisma”, der gemischte Chor des Sängerbunds Bernhausen 1874 e.V., mit einem Repertoire, das zwischen Swing, Pop und Klassik mühelos hin- und herwechselte.

Der erste Lacher des Abends gehörte dem Polizeichor – der plötzlich mit Sonnenbrille auf der Bühne stand. Der Kriminal-Tango hatte seinen Auftritt. Der erste stehende Applaus kam kurz darauf.

Nach der Pause legten alle nochmal zu. „Halleluja”, „I am Sailing”, „Ich glaube“– drei Stücke, ein Fluss. Dann „Barbar‘ Ann” mit beiden Chören gemeinsam. Der Saal bebte. Grönemeyers „Mambo” legte nach. Und „Un poquito cantas” brachte alle sanft zurück auf den Boden, fast.

Denn dann kam noch das Quodlibet.

Fünf Melodien gleichzeitig, Chor und Publikum gemeinsam, Lachen im Saal und Musik in der Luft. So endet ein gelungener Abend.

Mama bekam ihre Rose. Die Erinnerung bleibt.