Foto: Helga Schulz Blank
…machen Sie etwas Besonders – gehen Sie in den Wald . Halten Sie Ausschau nach einem Baum der Sie anspricht und setzen Sie sich direkt an seine Wurzeln. Lehnen Sie sich an den Stamm – am Besten auf einer Unterlage und betrachten Sie ruhig und gelassen den Baum. Shinrin-Yoku, japanisch für „Baden im Wald“, wird in Japan als Bestandteil eines gesunden Lebensstils gepriesen. Den Begriff hat das dortige Forstministerium im Jahre 1982 geprägt. Shinrin-Yoku bedeutet, mit allen Sinnen in die Stille und Unberührtheit des Waldes einzutauchen. Man hat festgestellt, dass bereits ein kurzes Waldbad Atmung, Puls und Blutdruck verbessert. Dass Ärzt*innen gegen Burnout oder Herzkreislauf-Erkrankungen eine Waldtherapie verordnen, ist in Japan nichts Ungewöhnliches. Bei uns ist es noch nicht so anerkannt. Es gibt in Bad Urach und in anderen Orten “gefürhrtes Waldbaden” – Sie können aber auch selbst durch langsames, meditatives Gehen im Wald auf möglichst schmalen Wegen, sehr nah an den Bäumen entlang, Ihrem Körper Gutes tun. Man vermutet, dass die therapeutische Wirkung des Waldes auf Körper und Seele auf Terpenen beruht, den wichtigsten Ingredienzen ätherischer Öle, die aus Rinde und Blättern von Bäumen, Sträuchern und anderen Pflanzen ausdünsten. Nimmt der Mensch sie über Haut und Lunge auf, beruhigt sich der Sympathikus, ein Teil des vegetativen Nervensystems, der in Stresssituationen Flucht- und Kampfreaktionen steuert. Zugleich erhöht der Ruhe-Nerv Parasympathikus, der als Gegenspieler des Sympathikus der körperlichen Regeneration dient, seine Aktivität.
Probieren Sie es aus, einen schönen Feiertag Ihre Helga Schulz Blank helgaschulzn@gmail.com 01704755442

