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Concordia Wäldenbronn

Was uns bewegt

Foto: Sven Richter/pixelio.de

Plus mal plus gibt nie minus. Mit dieser mathematischen Gesetzmäßigkeit haben wir vor einer Woche unsere ZWIEBEL-Kolumne beendet. Uns war bewusst, dass diese Feststellung fürs Mathe-ABI in unserem Bundesländle wenig hilfreich gewesen wäre, das vor ein paar Tagen vielen Menschen den Schlaf geraubt hat. Dass gleiche Vorzeichen (plus/plus oder minus/minus) stets zu einem positiven Ergebnis führen, während unterschiedliche Vorzeichen (plus/minus) ein negatives Ergebnis zur Folge haben.

Die Concordia Wäldenbronn ist ein großer Gesangverein, in dem nicht nur jeder und jede dem anderen über die 5 Notenlinien traut, sondern auch über sonstige Wege. Warum bewegen uns Melodien und Texte, die von Chorprobe zu Chorprobe zunehmend von uns Besitz ergriffen haben? Spiegeln sie weltliche oder geistliche Gefühle wider, die uns bewegen: Sehnsucht, Dankbarkeit, Vertrauen?

Unser Jahreskonzert am 10.10. um 17.00 Uhr in der Hohenkreuzkirche trägt den Titel „Was uns bewegt“, und die drei genannten Gefühle sind ein Teil von dem, was zur jeweiligen Musikauswahl geführt hat. Zur Zeit bewegt uns ein besonders sehnsüchtiges Werk, das 1932 in dem UFA-Film „Ein blonder Traum“ Premiere hatte, das von dem unsterblichen Komponisten Werner Richard Heymann geschrieben, erstmal von Lilian Harvey gesungen und wenig später von den Comedian Harmonists unsterblich gemacht wurde: „Irgendwo auf der Welt gibt´s ein kleines bisschen Glück“. So viel Sehnsuchtsgefühle in vier Minuten, es ist unfassbar! Bei Liedern wie diesen weiß man nicht, was man lieber möchte: Singen  oder zuhören. „Was uns bewegt“ – und sicher auch Sie. Jede Woche erfahren Sie ein wenig mehr über das Konzert der Concordia Wäldenbronn im Oktober.