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CDU David Preisendanz berichtet

Verleihung des Theodor-Haecker-Preises 2026

Foto: Stadt Esslingen am Neckar

Der mit 10.000 Euro dotierte Theodor-Haecker-Preis wurde vergangene Woche in Esslingen verliehen – eine besondere Auszeichnung für Persönlichkeiten, die sich in herausragender Weise für Freiheit, Demokratie und bürgerschaftliches Engagement einsetzen. Benannt nach dem Widerstandskämpfer Theodor Haecker erinnert der Preis zugleich an die Verantwortung, die aus unserer Geschichte erwächst.

In diesem Jahr wird der nigerianische Journalist und Menschenrechtsverteidiger Philip Obaji Jr. ausgezeichnet. Seine Geschichte zeigt eindrucksvoll, was hinter diesem Engagement steht: Begonnen hat er als Radiomoderator und Sportreporter – heute gehört er zu den wichtigsten investigativen Stimmen zu Menschenrechtsverletzungen in West- und Zentralafrika. Er deckt Folter, Gewalt und Missbrauch auf, recherchiert zu Terrorgruppen wie Boko Haram und legt Machtmissbrauch offen – oft unter erheblichem persönlichem Risiko.

„Der Preisträger steht stellvertretend für viele Menschen, die sich oft jenseits der großen öffentlichen Bühne für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft und die Wahrung von Freiheit einsetzen“, so Preisendanz.

Neben der internationalen Perspektive würdigt die Auszeichnung in diesem Jahr auch lokales Engagement: Die „Esslinger Suppkultur“ erhält die mit 1.500 Euro dotierte Theodor-Haecker-Ehrung. Das Projekt wird seit 2023 generationenübergreifend geführt und bringt Menschen mit unterschiedlicher Herkunft zusammen, um Theater zu spielen und gemeinsam Suppe zu essen. Preisendanz: „Hier zeigt sich ganz konkret, wie viel eine einzelne Idee bewegen kann – wenn sie von Menschen getragen wird, die Verantwortung übernehmen und Gemeinschaft stärken.“