Foto: WIR und Sportplätze erhalten
Wir wollen wissen, was Anwohnerinnen und Anwohner zu den Bebauungsplänen des VfL-Postgeländes der Stadt sagen.
An einem sonnigen Samstag treffen wir Sportler auf dem VfL-Postgelände. Ein Sportler findet, Plätze wie hier seien sehr wichtig für junge Menschen, um neue soziale Verbindungen zu knüpfen, und man solle ihnen solche Plätze nicht einfach wegnehmen. Sie würden sonst in Gangs durch die Gegend ziehen und woanders stören. Kinder kämen gerne mit ihren Familien zum Spielen her.
Eine Heranwachsende äußert, das VfL-Gelände solle erhalten bleiben, denn es sei einer der letzten Plätze, wo man sich noch aufhalten könne, ohne etwas bezahlen zu müssen. Zudem sei man in der Pliensauvorstadt durch die dichte Besiedelung gefühlt nur noch von Häusern umgeben, es brauche freie Plätze wie das VfL-Gelände.
Eine Rentnerin sorgt sich um die letzte Frischluftschneise, die das VfL-Postgelände in der Pliensauvorstadt darstellt. Wenn das Gelände versiegelt und mit Wohnblocks zugebaut würde, würde die fehlende Frischluftschneise gerade in den heißen Sommern die Pliensauvorstadt erheblich belasten.
Ein älterer Bürger erinnert sich etwas wehmütig an die Zeit, als er selbst noch im Verein auf dem Postgelände Fußball gespielt und auch die Gaststätte gerne besucht hat. Er beobachtet eine stetig steigende Einwohnerzahl in der Pliensauvorstadt und möchte, dass das Sportgelände erhalten und dem Sport wieder zugänglich gemacht wird.
Diesen Meinungen schließen wir uns von „WIR und Sportplätze erhalten“ an – ein bereits hoch belasteter Stadtteil wie die Pliensauvorstadt benötigt mehr denn je freie, unversiegelte Sportflächen, wo Jung und Alt miteinander Freizeit und soziales Miteinander leben können.

