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Alternative für Deutschland Esslingen

Esslingen: Spritpreise und hoher Steueranteil

Foto: Jürgen Häußler

Seit dem 28.04.2026 ist in Esslingen der Preis für Super E10 von ca. 1,65 € auf ca. 2,19 € gestiegen. Beim Diesel gingen die Kosten je Liter von ca. 1,50 € auf 2,45 € hoch. Ein Ende des Anstiegs ist nicht in Sicht.

Der reine Preis für Benzin lag 2025 an der Tankstelle bei ca. 61 ct/l und bei Diesel bei ca. 71 ct/l.

Die Belastung durch Steuern und Abgaben lag vor dem 28.03.2026 für Benzin bei 64% und für Diesel bei ca. 54%.

Heute ist der reine Benzinpreis (E10) auf ca. 95 ct/l und der reine Dieselpreis auf ca. 130 ct/l gestiegen. Die Differenz zum Einkaufspreis sind wieder die oben erwähnten Steuern und Abgaben (Quelle: ADAC 04.2026). Der Steuergewinn durch die höhere Mehrwertsteuer beträgt in dem Zeitraum von 37 Tagen seit Kriegsbeginn bundesweit rund 670 Mio. €. Täglich kommen ca. 18 Mio. € aus der gestiegenen Mwst. hinzu. Je höher der Preis für Benzin und Diesel, desto größer die Mehreinnahmen aus der MwSt. Es stellt sich die Frage, wie groß der Anreiz für den Gesetzgeber ist, diesen Zustand zu ändern. Nach bisherigem Kenntnisstand wird hier nur im europäischen Ausland etwas für die Bürger getan. Auch lag z.B. in Österreich im Februar schon der Benzin- und der Dieselpreis im Schnitt um ca. 22 ct niedriger als bei uns.

Der politische Antrieb hinter der gnadenlosen Abzocke der Bürger ist die angestrebte Energiewende und die prekäre finanzielle Lage der Bundeskasse. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hat auf Anfrage der AfD nach den hohen Spritpreisen den Umstieg auf Elektroautos angeraten. Welch ein Hohn von der ehemaligen Arbeiterpartei.

Wer kann, tankt kurz vor 12:00 Uhr. Das crazy Kraftstoffpreisanpassungsgesetz sorgt um Punkt 12 Uhr für neue Tages-Höchstpreise.