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Mein Geld gut und wirkungsvoll einsetzen – die gut besuchte Veranstaltung im Dicken Turm in Esslingen hat Wege für soziales Engagement aufgezeigt. Für ein stifterisches Engagement sind keine Millionenbeträge notwendig. Bereits mit kleineren Beträgen lassen sich wichtige soziale Projekte langfristig unterstützen. Grundprinzip einer Stiftung ist es, ein Vermögen – den sogenannten Kapitalstock – einzubringen. Dieser bleibt in der Regel erhalten, während die Erträge daraus für gemeinnützige Zwecke eingesetzt werden. So kann eine Stiftung dauerhaft wirken.
Die selbstständige Stiftung – Beispiel: die Stiftung Lebenshilfe Esslingen. Sie unterstützt Menschen mit Beeinträchtigung in der Region und ermöglicht Angebote, die nicht staatlich gefördert werden. Interessierte können spenden oder durch Zustiftungen langfristig helfen.
Die Treuhandstiftung – ein Treuhänder übernimmt die Verwaltung. Beispiel: die Kinderstiftung Esslingen-Nürtingen. Sie unterstützt Kinder in direkten Notlagen, z.B. über das Programm Chancenschenker. Hier können Interessierte spenden oder zustiften. Treuhänder wie die CaritasStiftung Lebenswerk Zukunft kümmern sich um Verwaltung, Geldanlage und rechtliche Fragen.
Der Stiftungsfonds – ist an eine bestehende Stiftung angebunden und benötigt keine eigene Verwaltung. Beispiel hierfür ist ein Stiftungsfonds der Familie Maurer in Ravensburg, der die Leseförderung in der Region unterstützt und bei der Kinderstiftung Ravensburg angesiedelt ist.
Fazit: Die Veranstaltung machte deutlich, dass es viele Wege gibt, sich nachhaltig für soziale Zwecke einzusetzen, individuell, wirkungsvoll und auch mit überschaubaren Mitteln.

