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Weilergenossenschaft Rüdern
Nach beeindruckenden 36 Jahren an der Spitze der Weilergenossenschaft Rüdern ist der langjährige Vorsitzende Robert Clauß zum 23. Februar 2026 aus seinem Amt ausgeschieden. Mit großem Engagement, Weitblick und persönlichem Einsatz hat er über mehr als drei Jahrzehnte hinweg die Geschicke der traditionsreichen Genossenschaft maßgeblich geprägt und begleitet.
Die Weilergenossenschaft Rüdern blickt auf eine jahrhundertealte Tradition zurück. Vermutlich bereits im 16. Jahrhundert als Selbsthilfeeinrichtung der Bauern und Weingärtner gegründet und 1820 erstmals urkundlich erwähnt, erhielt sie 1923 die Rechtsfähigkeit als Verein. Zum Eigentum zählen unter anderem das denkmalgeschützte Backhaus in der Uhlbacher Straße sowie das rund 200 Jahre alte Brennhäusle im Paradiesweg, das von Mitgliedern betrieben wird.
Diese gewachsene Tradition zu bewahren und zugleich verantwortungsvoll weiterzuentwickeln, war über viele Jahre hinweg Aufgabe von Robert Clauß. In seine Amtszeit fielen zahlreiche organisatorische, bauliche und strukturelle Themen – stets getragen vom Ziel, das historische Erbe Rüderns zu erhalten und die Gemeinschaft zu stärken. Mit seinem Ausscheiden endet eine Ära. Für 36 Jahre verantwortungsvolle, verlässliche und engagierte Arbeit zum Wohle der Genossenschaft und des Stadtteils Rüdern gebührt ihm großer Dank und höchste Anerkennung.
Mit dem Ausscheiden des bisherigen Vorstandes wurde ein neuer Vorstandsvorsitzender gewählt. Mit Matthias Schneider, einem langjährigen aktiven Mitglied der Weilergenossenschaft, konnte ein passender und engagierter Nachfolger gefunden werden. Damit ist gewährleistet, dass die Arbeit im Sinne der Gemeinschaft und der historischen Verantwortung kontinuierlich fortgeführt wird.
Die Weilergenossenschaft zählt derzeit 75 Mitglieder. Die Verwaltung erfolgt weiterhin ehrenamtlich durch den neuen Vorstand mit dem Vorsitzenden Matthias Schneider, Kassier Wilhelm Hägele und Schriftführer Bernhard Winkler. Unterstützt werden sie von den Brennereileitern Manfred Luik, Eberhard Schneider und Rudolf Zauner sowie den Beisitzern Marc Diehl und Walter Kenner und dem Kassenprüfer Peter Bürkle.

