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BUND Bezirksgruppe Esslingen

Wer denkt an die Jüngeren, die Kinder, die Enkel?

Foto: oh (Anne Nygård via Unspash)

Derzeit sind wir wohl alle in großer Sorge! Und das nicht ohne Grund, denn offenbar stehen wir auf nahezu allen Ebenen unseres Lebens vor Problemen u. Krisen – hier nur drei Beispiele:

* Unser jahrzehntelang toll funktionierendes Wirtschaftsmodell, leider abhängig vom massenhaften EXPORT von Autos, Maschinen u. Chemie-Produkten, ist ins Stottern geraten (… ja, in anderen Ländern können diese Güter inzwischen auch in guter Qualität hergestellt werden!)

* Unsere Abhängigkeit vom IMPORT fossiler Brennstoffe (Erdgas, Erdöl, Steinkohle) schnürt uns – infolge längerer, unsicherer Lieferwege u. steigender Kosten – immer mehr den Hals ab

* Die Abhängigkeit unserer Industrieproduktion vom Import sonstiger Rohstoffe, wie z.B. “seltene Erden”, schafft Probleme.

In solchen Krisen-Zeiten treten dann Gedanken an Vorsorge für die Zukunft, an Fürsorge für das weitere Schicksal der Jüngeren, der Kinder u. Enkel zurück: nach vorne gestellt wird dagegen die Verteidigung u. weitere Steigerung bisherigen Wohlstands, sowie die unbedingte Beibehaltung bisheriger Lebensstile u. Konsumgewohnheiten.

Nur zwei Beispiele dazu:

* Viele fordern, auch noch weitere Jahrzehnte (!) lang Autos mit fossilem Antrieb kaufen und überall fahren zu können – welche mit ihren Abgasen nachweislich nicht nur die Gesundheit von Menschen schädigen, sondern auch zur weiteren Extremisierung des Klimageschehens beitragen (Starkregen, Hitzesommer, Dürren …)

* Viele fordern, dass die Staatskasse nun lieber den kränkelnden Industrieexport subventionieren soll, anstatt hier im Land in energetische Gebäudesanierung und funktionierende Infrastruktur zu investieren.

Wer also denkt an die Zukunft, die Jüngeren, die Kinder, die Enkel?