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Beim ersten Weinbaugipfel in Esslingen kommt alles zusammen: Genuss, Kultur und die Heimat der Fleißigen. „Das ist unsere DNA als CDU“, sagt der Esslinger Landtagsabgeordnete Andreas Deuschle. Deshalb hat er am 21. Februar 2026 den zuständigen Landesagrarminister Peter Hauk ins Weingut Bayer eingeladen. Deuschle: „Die Zukunft der Steillagen brennt uns unter den Nägeln!“ Tatsächlich kommen 60 Prozent des Deutschen Weinkonsums aus dem Ausland. Deshalb ist die Ansage von Wengerter Adolf Bayer klar: „Wir sind stolz auf die Qualität unserer Weine und die Kulturlandschaft bei uns! Aber wenn immer mehr Weinbauern aufhören müssen, ist damit Schluss.“ Und seine Analyse ist ebenso klar: „Die Produktion wird immer schwieriger, die Auflagen werden immer mehr!“ Bayer mahnt: „Der Wein aus der Region darf nicht aussterben!“ Der für den Weinbau zuständige Landesagrarminister Peter Hauk hat auch eine genauso klare Antwort: „Das Beste, was man machen kann, ist, den heimischen Absatz zu stärken!“ Es gelte, bei den Verbrauchern „die Gedankenlosigkeit aufzubrechen.“ Der Landespolitik sei die Zukunft des regionalen Weinbaus nicht egal: „Wir flankieren, wo wir können!“ Hauk verweist auf die erhöhten Fördersätze für die besonders arbeitsintensiven Steillagen, die Förderung von umweltschonenden Pheromon‑Verwirrungsverfahren zur Bekämpfung von Traubenwicklern oder Landesentwicklungsprojekte und Flurneuordnungen, um strukturelle Voraussetzungen für den Weinbau zu verbessern. Auch nahm Hauk Anregungen zur Entbürokratisierung mit, da Winzerinnen und Winzer mit einem besonders hohen Maß an Dokumentations‑, Genehmigungs‑ und Kontrollpflichten konfrontiert sind. Weinbaupräsident Dietrich Rembold gab sich nach dem Austausch zuversichtlich: „Es gibt definitiv eine Zukunft für den Weinbau im Ländle!“
JA! beim Bürgerentscheid am 8. März
Am 8. März 2026, wird in Esslingen zusätzlich auch über einen Bürgerentscheid zur Stadtbibliothek abgestimmt. Die Stadträtinnen und Stadträte der CDU-Fraktion sprechen sich klar für ein JA! aus.
Im Vordergrund der Argumente steht angesichts der dramatischen finanziellen Situation der Stadt für die CDU eine solide Haushaltspolitik ohne Luftschlösser. Ein Kauf des sanierungsbedürftigen sog. Kögel-Gebäudes durch die Stadt und dessen Umbau zur Bücherei wäre ein hohes Risiko für Esslingen.
Aglaia Handler,
Vorsitzende CDU-Stadtverband Esslingen a.N.

