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Hospiz Esslingen der Ev. Gesamtkirchengemeinde

Hobbystrickerinnen aus RSKN spenden für Hospiz

Foto: Ulrike Rapp-Hirrlinger

Tücher und Schals, Handschuhe und Mützen, Stulpen für Armen und Beine, Babykleidung und natürlich Socken in allen Größen und Farben entstehen unter den geschickten Händen der Frauen aus den Esslinger Stadtteilen Rüdern, Sulzgries, Krummenacker und Neckarhalde (RSKN), die sich regelmäßig im Stricktreff treffen. Der Erlös aus dem Verkauf kommt ausnahmslos sozialen Zwecken zu Gute. 
Nicht zum ersten Mal wurde das Hospiz Esslingen bedacht. In diesem Jahr übergaben Anneliese Schneider und Iris Köhle eine Spende über 800 Euro an Hospiz-Leiterin Susanne Kränzle. 
Nicht nur das Handarbeiten für den guten Zweck bringt die Frauen zusammen. „Uns ist auch der soziale Aspekt wichtig“, sagt Iris Köhle. Seit mehr als 14 Jahren besteht die Gruppe der Hobbystrickerinnen. Zehn bis zwölf Frauen umfasst der Kreis. Dass das Stricken keine Altersgrenze hat, beweist die Älteste im Stricktreff, die mit ihren 93 Jahren noch regelmäßig dabei ist. 
Dass sie nun erneut das Hospiz mit ihrer Spende bedenken, habe damit zu tun, dass sie die Arbeit sehr schätzten, die hier getan werde, sagt Iris Köhle. Erst vor kurzem sei ein Mensch aus der eigenen Familie im Hospiz gut umsorgt verstorben. Die engsten Angehörigen hätten von der wunderbaren Atmosphäre berichtet, und der guten und wertschätzenden Art, in der ihr Verstorbener begleitet worden sei.
„Wir können das Ziel der Reise nicht ändern, aber die Bedingungen“, umschrieb Susanne Kränzle eine Leitlinie. Sie bedankte sich für den Einsatz der fleißigen Strickerinnen: „Ich freue mich nicht nur über das Geld, sondern, dass Sie an uns denken und durch Ihre Arbeit den Hospizgedanken unterstützen.“