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FÜR Esslingen

Esslingen im Winter

Foto: Pixabay

Am Sonntagabend hatten wir „plötzlich“ Winter. Auf dem Heimweg von der spannenden und quicklebendigen FÜR-Mitgliederversammlung sah ich zwei Fahrzeuge des Winterdienstes aber erstmal keinen Bus. Mit dem Fahrrad den Zollberg hoch – nicht bei so einem Straßenzustand. Schließlich kam ein Bus – der brachte mich von der Weilstraße eine Kurve weiter bis zum nächsten Möbelhaus, dann ging nichts mehr. Beim Fahrradschieben sah ich noch weitere liegen gebliebene Busse. Klar solche Probleme lassen sich wahrscheinlich nicht immer ganz vermeiden. Deshalb ein riesengroßes Dankeschön an die Kollegen vom städtischen Winterdienst. Ich erinnerte mich an Einsätze im Winter als Jugendlicher in der DDR. Ich war gern dabei. Wenn man am Bahnhof dann z.B. dreimal die gleichen Weichen frei schippen musste, weiß man, wie viele Leute und wieviel Anstrengung es braucht, dass man zur Bahn sagen kann „Und sie bewegt sich doch!“ So verflog meine Betroffenheit schnell. Sicher war der Winterdienst in der ganzen Stadt unterwegs.

Mein zweiter Gedanke: Angesichts der katastrophalen Klimaveränderungen braucht Esslingen zukünftig mehr dieser „Manpower“ und ausreichend technisches Gerät – nicht nur im Winter sondern auch bei Starkregen, Überflutungsgefahr bei Hitzewellen oder Stromausfall. Da ist der von der Stadtverwaltung geplante Stellenabbau auch diesbezüglich fatal und kurzsichtig. Gerade beim städtischen Bauhof, beim Grünflächenamt, aber auch in den Kitas im Krankenhaus und in der Pflege braucht es nicht weniger Personal, sondern mehr. Nicht nur Esslingen braucht eine bessere Finanzierung des Haushalts. Hier sind Land und Bund gefordert! FÜR fordert seit jeher eine bessere Finanzausstattung der Kommunen. (Beitrag von unserem FÜR-Mitglied Heribert Müller)