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Ev. Kirchengemeinde Esslingen-Zell

Gedanken zur Jahreslosung

Foto: Michael Rohn

Nicht Reparatur, sondern völlige Erneuerung: Dies ist der Kerngedanke der Jahreslosung 2026. Denn Gott spricht: „Siehe, ich mache alles neu!“, nachzulesen im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung (Kapitel 21, Vers 5). Über diesen Vers predigte Prädikant Jörg Schietinger, der am 18. Januar für den erkrankten Pfarrer Jon André Søvde einsprang. Er nannte drei Linien. „Siehe (d.h. schau genau hin), ich mache…

…EINEN NEUEN BUND: Gott hatte das kleine Volk der Hebräer auserwählt und aus der Gefangenschaft in Ägypten herausgeführt. „Aber immer wieder“, so Schietinger, „sind diese Menschen ihrem Gott aus der Hand gelaufen!“ Dieser alte Bund sei nicht mehr zu reparieren gewesen, deshalb habe Gott nochmals neu angefangen. Beleg: Beim Abendmahl mit seinen Jüngern sagt Jesus: „Dies ist der Kelch des neuen Bundes in meinem Blut, das für euch vergossen wird.“

… EINE NEUE ZEIT: Gott habe nicht auf bessere Zeiten gewartet. „Nein, Gott sandte seinen Sohn, als die Zeit erfüllt war“. Dies sollten alle hören, die in den Verknotungen ihres Lebens gefangen, die in den Verstrickungen ihrer Schuld gebunden seien.

… EINE NEUE STADT: „Jerusalem ist die alte Stadt, die nie Gottes Bestimmungen gerecht wurde.“ Jesus stand am Rande dieser Stadt – und weinte. Doch Johannes sah das neue Jerusalem, „die heilige Stadt … herniederkommen aus dem Himmel von Gott“ (Vers 10).

Schietingers Fazit am Bild eines alten Hauses: „Gott repariert nicht. Er macht alles NEU.“ Das Ziel der Wege Gottes sei die neue Welt. Der Beweis dafür: Jesu‘ Wundertaten. Lahme konnten gehen, Blinde sehen, Taube hören, Aussätzige wurden rein. „Es geht nicht um ein Stückwerk von Menschen in dieser neuen Welt, sondern um das Meisterwerk Gottes.“