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Es ist wieder so weit. Heute um 17.00 Uhr trifft sich in der Mensa der Seewiesenschule (Seracher Straße 50) zum ersten Mal im neuen Jahr der Kanonchor. Für alle, die noch nie in diesem einzigen und ersten Kanonchor Deutschlands gesungen haben, wollen wir kurz erklären, wie so ein „Probenfahrplan“ aussieht.
Die meisten Kanons sind drei- oder vierstimmig, ganz ohne Stimmlagen-Zwang. Man sitzt also nicht nach Stimmgruppen getrennt. Es gibt für die verschiedenen Stimmlagen ja auch keine eigene Gesangsstimme, die es einzustudieren gilt. Alle lernen gemeinsam den gleichen Text und die gleiche Melodie, die erst beim Singen zum mehrstimmigen Chorsatz wird. Dabei entscheidet sich dann, wie´s besser klingt und wer beginnt. Das hängt von der Komposition, also vom Kanon selbst ab. Manchmal ist das Erlebnis größer, wenn sich beim Einsatz der zweiten Stimme der Klangraum nach oben hin oder nach unten öffnet.
Sitzen Männer und Frauen gemischt oder getrennt? Bei uns hat sich folgende Sitzordnung bewährt: Frauenstimmen sitzen in der ersten Reihe, Männerstimmen in der zweiten – je nachdem, wie viele Teilnehmer der Kanonchor hat. Das kann ziemlich variieren; denn die Teilnahme am Chor steht jeder und jedem offen. Niemand muss Noten mitbringen oder am Ende der Probe mitnehmen. Alles liegt bereit. Die Eintracht Serach-Hohenkreuz hat viele Kanonhefte angeschafft.
Die meisten Menschen denken beim Stichwort Kanon nur an den „Bruder Jakob“ und den Geburtstagskanon „Viel Glück und viel Segen“. Das sind mit Sicherheit die meistgesungenen. Aber man sollte die restlichen 20.000, 30.000 oder viel mehr aus sieben Jahrhunderten nicht vergessen, vor allem aus unserem Jahrhundert.
Was uns Sängerinnen und Sängern auffällt: „Alle“ reden vom Singen, wie gesund es ist und Freude macht. Aber wo sind diese „alle“? Warum sitzen sie abends vor der Glotze anstatt beim Singen Gesundheit zu tanken. Wussten Sie, dass Sie ihren Körper durch richtiges Atmen zu 70% entgiften können? Wir sehen uns?!! Wir sind nicht giftig.

