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Bei zentralen Fragen zur Zukunft der Bücherei herrscht Einigkeit: Der Familien und Kinderbereich braucht mehr Platz! So sagen es Besucher und Mitarbeiter, das ist das Ergebnis von Workshops und Nutzerbefragungen die zu diesem Thema durchgeführt wurden.
Eine große Lösung sah an Stelle der heutigen Nanzhalle Richtung Webergasse ein komplett neues Untergeschoss mit 4 Geschossen obendrauf und eine Gesamtfläche von ca. 3600 m² vor. Ein komplettes Geschoss für die Familien und Kinder, auch getrennt nach unterschiedlichen Altersgruppen. Diese Lösung kostet 2026 zwischen 60 und 70 Mio. Euro, die man nicht hat. Was nun?
Eine „kleine aber feine Sanierung“ sieht vor, den Familienbereich in der heutigen Nanzhalle vom Erdgeschoss ins Obergeschoss zu verlegen. Denn mit einem neuen Hauptzugang von der Webergasse geht im Erdgeschoss Fläche verloren und die derzeitige Publikumsfläche von 1838 m² verringert sich sogar noch. Durch diese Rochade wird zwar die eine Situation verbessert, an anderer Stelle aber verschlechtert. Mit einem Wort: Es fehlt Fläche!
Die Ideen zur Kompensation sind teuer: Eine Erweiterung in die bisherigen Büros der Verwaltung im 2. OG des Pfleghofes scheitert am fehlenden zweiten Fluchtweg.
Alternativ soll das Wohngebäude Heugasse 11 nebenan wahlweise als Büros für die Verwaltung oder als Lernraum für Jugendliche umgebaut werden. In beiden Fällen fehlt die Anbindung zur bestehenden Bücherei. Beide Nutzungsszenarien sind kaum sinnvoll und keine Verbesserung im Vergleich zum Status-quo.
Das sind die „Grenzen des Wachstums“ im Pfleghof. Das ist ein entscheidender Grund, warum Neustart sich für den Umzug der Stadtbücherei einsetzt. Denn das ehemalige Modehaus Kögel bietet mit 4562 m² ca. 40% mehr Publikumsfläche, das Flächenproblem wäre gelöst.
Treffen sie uns am 17.01. auf dem Wochenmarkt und besuchen sie unsere Webseite www.neustartbuecherei.de, dort finden Sie viele weitere Informationen und eine umfangreiche Faktensammlung.

