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Neustart Stadtbücherei

Türöffner Stadtbücherei

Foto: Neustart Stadtbücherei Esslingen

Der erste Bürgerentscheid war deutlich. Doch um was ging es genau? Es wurde entschieden zwischen einen Umbau oder Neubau mit etwa gleicher Fläche. Die anschließenden Prüfungen ergaben, dass die gewählte Lösung aktuell etwa 60- 70 Mio. Euro kosten würde. Geld, das Esslingen nicht hat.

 

Doch was nun? Eine „kleine aber feine Sanierung“ des Pfleghofs ohne zusätzliche Flächen und die Hoffnung, dass man in 10 Jahren genug Geld für die große Lösung hat? Oder die Nutzung des Nachbargebäudes Heugasse 11 als „Lernort“ in einem ehemaligen Wohnhaus ohne Anbindung an die Bücherei und Nutzungihrer Medien?

Um was geht es? Um das Gebäude oder die Funktion einer Bücherei als Angebot einer Stadt an ihre Bürger:innen? Was wollen wir?

 

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte:
„Bibliotheken sind für mich ganz besondere Orte, vor allem wegen ihrer Niederschwelligkeit. Keine Kultur- und Bildungseinrichtung macht es Menschen so einfach, einzutreten und sie zu nutzen. Aufgrund dieser Türöffner-Rolle habe ich große Erwartungen an die Bibliotheken der Zukunft.“

 

Türöffner und Niederschwelligkeit bedeuten für ein Gebäude Sichtbarkeit und keine Ausgrenzung. Es muss leicht zu erkennen sein, wer und was dort passiert. Und das kombiniert mit Nutzbarkeit ohne Beschränkungen, weder sozial, sprachlich oder für Menschen mit Handicap. Das wird der Pfleghof hinter dicken Mauern – auch nach Umbau mit kleinem oder großem Budget sowie einem Haupteingang von der Webergasse aus, nicht leisten können.

 

Beim Bürgerentscheid am 08.03. haben wir die Wahl: Zwischen einer dauerhaft zu kleinen Bücherei die sich hinter dicken Mauern versteckt, oder einer modernen, barrierefreien und größeren Bücherei. Beide Varianten kosten etwa gleich viel, doch nur eine Variante bringt uns mit 40% mehr Fläche überhaupt den Raum und die Flexibilität, die eine moderne Bücherei benötigt.

Sie haben die Wahl: Stimmen Sie am 8. März mit „Nein“ (zum Pfleghof).

 

Unsere nächste Versammlung: 14.01., 20 Uhr, KOMMA